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Zwölf Ortsschilder für den Fichtenstamm

Maibaum Aufstellen: Hunderte Besucherinnen und Besucher lassen sich das neue Spektakel in Piums Zentrum nicht entgehen

Borgholzhausen. Das Staunen war groß bei der Erstauflage. So dürften vor allem die jüngsten Besucher das Premierenfest gut in Erinnerung behalten – und damit vielleicht auch pflegen. Immer wieder schauten die Kinder am Mittwoch den fleißig werkelnden Helfern der Feuerwehr über die Schultern, während diese versuchten, im Garten des Schulze Ladencafés die Stadtteilnamen an den Holzstamm anzubringen. Es entfaltete einen besonderen Charme, dass es auf dem großen Areal an vielen Stellen etwas zu entdecken gab.

 

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Festlicher Umzug durch die Innenstadt: Damit ging es los. Und alle zwölf Ortsteile – hier Oldendorf – beteiligten sich.

Ob die Vielzahl an Interessierten oder das gute Wetter – vieles spielte den Organisatoren um den Verkehrsvereinsvorsitzenden Jürgen Brömmelsiek am Mittwoch in die Karten.

Bereits um 10 Uhr hatten sich die Ersten auf dem Parkplatz des Ravensberger Stadions versammelt, um für den Festmarsch durch die Innenstadt bereit zu sein. Mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Bianca Kaup vorneweg, ging es entlang der Osningstraße, über Masch und Schulstraße sowie durch die Finkenau zum Garten des Cafés Schulze.

Trecker des TCR hatten sich in den Korso eingereiht, Werner Goldbecker hatte sogar seinen alten Oldtimer aus der Garage geholt.

Borgholzhausener aus allen Ortsteilen, ob groß oder klein, hatten sich dem Zug angeschlossen.

Bürgermeister Dirk Speckmann begrüßte die Gäste im Garten des Ladencafés, bedankte sich im Rahmen seiner kleinen Ansprache bei Organisator und Initiator Jürgen Brömmelsiek, aber auch bei den vielen Mitwirkenden, die für den reibungslosen Ablauf dieses Tages im Vorfeld gesorgt hatten.

„Entschuldigt, dass wir eure Veranstaltung gekapert haben“, sagte er zu den Sängerfreunden Borgholzhausen.

Lebkuchenherzen und 30 Liter Freibier

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Mai-Lieder: Die Sängerfreunde sangen zusammen mit dem Gemischten Chor Kölkebeck.

Die hatten, unter dem Dirigat von Olga Dahlke, wieder schöne Mai Lieder vorbereitet und freuten sich diesmal nicht nur über eine voll besetzte Terrasse des Cafés, sondern über mehrere Hundert weitere Zuhörer. »Nun will der Lenz uns grüßen«, »Es tönen die Lieder« oder »Wenn der weiße Flieder« machten da noch einmal so viel Spaß, waren allerdings nicht überall zu vernehmen.

Die Pause der Sängerfreunde, die gemeinsam mit dem Gemischten Chor Kölkebeck auftraten, nutzte der Musikzug der Feuerwehr seinerseits, um auf der Wiese vor der Kreissparkasse Musik zu machen.

Rund eine Stunde sollte es dauern, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt des Tages kam. Um gebührenden Abstand baten die Kameraden der Feuerwehr, nachdem alle Ortsschilder am Fichtenstamm angebracht worden waren. Mit vereinten Kräften gelang es, den Maibaum aufzustellen. Applaus gab es dafür von den Umstehenden für die fleißigen Helfer, denen das Errichten des Maibaumes reibungslos gelungen war.

Bürgermeister Dirk Speckmann bedankte sich mit einer Runde Hochprozentigem. Das 30-Liter-Fass Freibier, das der Bürgermeister hatte bereitstellen lassen, dürfte schnell leer gewesen sein. Zudem verteilte Speckmann Lebkuchenherzen mit dem Logo des 300jährigen Stadtrechte Geburtstages. 

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Letztes Handanlegen: Der Verkehrsvereinsvorsitzende Jürgen Brömmelsiek (Mitte) weist den Weg.

Die Frühjahrssonne ließ die Schaulustigen gerne an ungewohnter Stelle verweilen, um sich netten Gesprächen hinzugeben und der Musik von Orchester oder Chor zu lauschen. Das i-Tüpfelchen setzten schließlich 24 junge Tänzerinnen vom TV Jahn Borgholzhausen. Die RegenbogenKids verbreiteten, verstärkt um die Funky Kids, gute Laune mit ihrer Darbietung »Uptown Funk«. Als Zugabe hatten die jungen Showtalente noch ihre Choreografie zu »Arrempújala« mit im Gepäck.

Bis Anfang Juli wird der Maibaum nun alle Besucher der Piumer Innenstadt erfreuen – und wohl auch im nächsten Jahr wieder feierlich aufgestellt werden. Möglicherweise gibt es dann einen kleineren Korso. Dafür aber ein noch besseres SoundKonzept und vielleicht auch eine kleine Bühne.

 

Quelle: Haller Kreisblatt vom 03.05.2019