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Buntes Geburtstagsfest an der Hoffstraße

Familienfest: Der Kindergarten Sonnenschein öffnete am 4. April 1968 erstmals seine Türen. Das goldene Jubiläumfeiern Kinder, Eltern, Mitarbeiterinnen, Ehemalige und Gäste am Sonntag mit vielen Aktionen und einer tollen Aufführung

 

Borgholzhausen(anke). Am Sonntag war in der Kindertagesstätte Sonnenschein richtig was los. Zum 50-jährigen Jubiläum begrüßte das Team nicht nur die Kinder nebst Familien, sondern auch viele ehemalige Sonnenschein-Kinder und Mitarbeiterinnen. Darunter Helga Rossi und Ursula Lüders, die sich noch gut an die Anfänge der Kita erinnern konnten.

2018 06 11 hk 00260 Kinder wurden ab dem 4. April 1968 in dem Kindergarten Berghausen, wie er damals hieß, betreut. Pastor Dietrich Müller schrieb an die Eltern, dass die Kinder „sich in den schönen, modernen Räumen unter der Obhut der Tanten Renate, Hannelore und Marlies sehr bald heimisch fühlen werden.“In den letzten 50 Jahren war ganz schön viel Bewegung in der Pädagogik“, sagte Marina Pielsticker, Leiterin der Kita Sonnenschein. Sie ließ das halbe Jahrhundert des Bestehens der Einrichtung kurz Revue passieren. Vier Jahre nach der Eröffnung wurde das erste Kindergartengesetz in NRW verabschiedet, das mit dem heutigen KiBiz (Kinderbildungsgesetz) nicht viel gemeinsam hatte.

2018 06 11 hk 0031990 wurde der Kindergarten um zwei Gruppen erweitert, ab 1994 fördert er Kinder, die behindert oder von Behinderung bedroht sind. 1999 nahm die Einrichtung Kinder ab zwei Jahren auf, 2010 auch Ein jährige. Seit 2008 gehört der Kindergarten zum Familienzentrum im Verbund. Pielsticker kündigte im Anschluss an ihren Rückblick die Aufführung der Kinder an, die die Zeit der 1968er aufgriff.„Sie bezeichnen eine Zeit des gesellschaftlichen und kulturellen Umbruchs“, sagte sie und nannte Woodstock und freiere Erziehungsstile als Schlagwörter, aber auch die GlamRocker T-Rex und die Beatles. In diese Zeit gehöre außerdem Pippi Langstrumpf, die Heldin der Kindheit, sowie die Rappelkiste und die Sesamstraße. Die Kinder sangen und tanzten zu den alten, unvergessenen Kinderliedern wie »Der, die, das! Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.« In den Räumen der Einrichtung fanden die Gäste viele Bilder und Zeitungsartikel aus vergangener Zeit. In blaue Ordner einsortiert, waren auch Zeitungsartikel und Bilder aus den Anfängen des Kindergartens zu sehen.

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Der Elternrat hatte eine Verlosung vorbereitet und gemeinsam mit dem Team ein Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Kinder und Eltern aufgelegt, das es käuflich zu erwerben gab. Auf dem Außengelände konnten die Gäste im Sandkasten nach Murmeln suchen, sich auf der Hüpfburg austoben oder sich bei der Feuerwehr als Nachwuchs feuerwehrmann ausprobieren.

Es gab Kaffee, Kuchen, Eis und einen Imbissstand. Begonnen hatte die Jubiläumsfeier mit einem liebevoll vorbereiteten Gottesdienst mit Pastorin Silvia Schultz. Die Protagonisten waren zwei Handpuppen, denen Alexander de la Torre Olivia und Sabine Gottesmann ihre Stimmen geliehen hatten. Sie fragten zunächst, was hier los sei, warum so viele Leute da seien und wer die Frau in dem langen, schwarzen Kleid sei. „Die kann so jedenfalls nicht in den Sandkasten gehen“, stellten die Puppen fest.Pastorin Silvia Schultz und Marina Pielsticker standen den Puppen Rede und Antwort und beantworteten schließlich auch Fragen zur Lesung rund um den Psalm 18, in dem es heißt: »Mit meinem Gott kann ich über Mauernspringen«.

 

Quelle: Haller Kreisblatt