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Bewohner retten sich ins Freie

Als die Feuerwehr Borgholzhausen am Brandort in Barnhausen eintrifft, schlagen die Flammen meterhoch aus dem Anbau. Die Brandursache ist noch nicht gefunden.

 

Borgholzhausen. Ebenso kann die Polizei noch keine Angaben zur Schadenshöhe machen. Immerhin konnten die vier Bewohner des Einfamilienhauses an der Straße Wilmskamp in Barnhausen sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, weil Rauchmelder sie früh genug gewarnt hatten. Die Arbeit der Brandermittler gestaltet sich nicht einfach und war gestern Nachmittag noch nicht beendet.

2019 11 20 hk 001 250pxWenn auch die genaue Schadenshöhe nicht feststeht, so ist doch von einer erheblichen Summe auszugehen. Die Fassade des Wohnhauses wurde von den Flammen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Carport samt Unterstand für Brennholz, in dem sich das Feuer augenscheinlich entwickelt hatte, ist bei dem Brand vollkommen zerstört worden.

Um 22.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Borgholzhausen alarmiert, die mit den beiden Löschzügen Stadt und Bahnhof anrückte. Einsatzleiter Jens Eickmeyer berichtet von dramatischen Momenten: „Als die ersten Kameraden hier eintrafen, stand der Anbau in Vollbrand. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel“, schildert er die Ausgangssituation.

Die vier Bewohner hatten bei Eintreffen der Feuerwehrleute das Haus bereits verlassen: Einer von ihnen versuchte mit einem Gartenschlauch und dem Mut der Verzweiflung die Flammen ein wenig einzudämmen.

2019 11 20 hk 002Die Feuerwehrleute rückten dem Brand dann aber mit deutlich mehr Wasser zu Leibe und konnten rasch Erfolge erzielen. Sie zapften nicht nur den unmittelbar vor dem Haus vorhandenen Hydranten an sondern auch einen weiteren in etwa 300 Meter Entfernung. Etwa ein Dutzend Feuerwehrleute rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor dem giftigen Brandrauch zu schützen.

So konnte der Brand in dem Carport recht schnell gelöscht werden. Der Schaden an der Fassade des Hauses, vor allem am Wärmedämmverbundsystem, konnte so begrenzt werden. Dennoch war die Feuerwehr mehr als viereinhalb Stunden mit den Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Die letzten Kräfte konnten erst gegen 3 Uhr morgens wieder einrücken.

Die Pressesprecherin der Polizei, Katharina Felsch, teilte am Dienstagmorgen mit, die Brandursachenermittler der Kreispolizeibehörde Gütersloh hätten die Ermittlungen der Brandursache sowie zur Schadenhöhe aufgenommen, näher
Angaben könne man derzeit aber noch nicht machen.

 

Quelle: Haller Kreisblatt