Besucher

Heute 17

Gestern 44

Insgesamt 142437

Nächste Termine

NOV14
14.11.2018 - 20:00 Uhr
LZ Bahnhof - BM-Sitzung Wehrebene

NOV16
16.11.2018 - 20:00 Uhr
LZ Stadt - Übung Brandeinsatz

NOV18
18.11.2018 - 10:30 Uhr
LZ Bahnhof - Volkstrauertag

Neun Verletzte bei Auffahrunfall

An der Versmolder Straße: Ein VW Caddy fährt zunächst in einen Opel Meriva.

Anschließend kann auch ein Bullifahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen

 

Borgholzhausen (ei). Nach dem Unfall am gestrigen Mittwochnachmittag sind neun Menschen in Krankenhäuser im Landkreis Osnabrück transportiert worden. Nach einer ersten Einschätzungvom Leitenden Notarzt Dr. Thomas Grau sind zwei von ihnen schwer verletzt und müssen über Nacht im Krankenhaus bleiben.

2018 10 25 hk 001 250pxZu dem Unfall war es nach ersten Erkenntnissen der Polizei gegen 15.20 Uhr gekommen, als eine 24-Jährige mit ihrem Opel Meriva von der Versmolder Straße links in die Straße Halstenbeck abbiegen wollte. Die Situation erkannte ein 19-jähriger Bielefelder zu spät und fuhr mit seinem VW Caddy auf den Meriva, in dem außer der Fahrerin noch drei ihrer Kinder saßen.

Auch ein dem Caddy folgender Bullifahrer (62) aus Steinhagen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr seinerseits auf den Caddy auf. In dem Bulli saßen außer dem Fahrer noch fünf Mitfahrer, darunter eine schwangere Frau.

Nachdem der erste Rettungswagen eingetroffen war, wurden zunächst noch zwei weitere Rettungswagen aus Versmold und Harsewinkel nachgefordert, ehe dann ein „Massenanfall von Verletzten“ für bis zu zehn Verletzte ausgelöst wurde.

Das hatte dann zur Folge, dass ein Großaufgebot an Rettungskräften zu der Unfallstelle eilte. Unter anderem der Leitende Notarzt aus Gütersloh, der Organisationsleiter Rettungsdienst aus Mastholte, zahlreiche Rettungs- und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen – unter anderem auch aus Rheda-Wiedenbrück – sowie Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper.

Die Betroffenen und Verletzten, vier aus dem Opel und fünf aus dem Bulli, wurden zunächst an der Unfallstelle gesichtet und später in Krankenhäuser transportiert. Der offensichtlich unverletzte Bullifahrer musste sich nach Polizeiangaben schon massiv zur Wehr setzen, um nicht in ein Krankenhaus transportiert zu werden.

Der Fahrer des Caddy blieb ebenfalls unverletzt, er konnte seine Fahrt nach der polizeilichen Unfallaufnahme selbst fortsetzen. Während des Einsatzes wurde der Verkehr mehr als eineinhalb Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, der Schaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

 

Quelle: Haller Kreisblatt