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Züngelnde Flammen laden ein

"Frühlingsfest"-Premiere: Aus der Not machen die Kameraden des Löschzuges Stadt eine Tugend und werden mit tollem Wetter belohnt. Doch vorab gab es einen Einsatz

 

Borgholzhausen. Ob das zum neuen Konzept gehörte? Es war schon verwunderlich, bereits gegen 17.30 Uhr Martinshörner in der Lebkuchenstadt zu vernehmen. Show-Auftakt für das Frühlingsfest, also? Leider nein. Doch dazu später. Am reibungslosen Ablauf der Premiere des Frühlingsfestes änderte der kleine Einsatz nämlich nichts. Im Jahr Eins vom Wegfall des Feuerplatzes für das Osterfeuer aufgrund des Bauhof-Neubaus machten die Kameraden das Beste aus der Situation. Und wurden für ihre Vorbereitungen mit strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen belohnt.

2019 04 23 hk 001 250px2019 04 23 hk 002Vier Feuerschalen hatten die fleißigen Helfer um Löschzugführer Jens Eickmeyer auf dem Hof des Gerätehauses platziert. Die Einsatzwagen, sie hatten für eine große Fahrzeugschau ihre Stellplätze verlassen, weckten außen wie innen die Neugierde vor allem der jüngsten Gäste. Die zeigten sich auch begeistert von Stockbrot und Kübelspritze.

Auf Musik und einen DJ hatte man in diesem Jahr verzichtet. Im kleinen, gemütlichen Rahmen wurde stattdessen das Frühlingsfest gefeiert. Für das leibliche Wohl war in bewährter Weise gesorgt.

„Für mich ist es das letzte Osterfeuer hier“, machte Manfred Droese deutlich. Ein wenig Wehmut schwang in der Stimme des Hauptbrandmeisters mit. Der wurde von seinen Kameraden nämlich nach 44 Jahren Ehrenamt verabschiedet. „Im September wäre mein Dienst sowieso zu Ende gewesen“, erzählt der 66-Jährige. Nun will er seinen Lebensmittelpunkt an den Bodensee verlagern. „Dorthin, wo andere Urlaub machen“, juxt er. Seit zehn Jahren wohnt seine Tochter bereits in der idyllischen Region.

2019 04 23 hk 003Lange hatte er für die Firmen Ravenna und Heidrich gearbeitet. „Ich war der Inbetriebnehmer“, verrät der gelernte Elektriker. Und überrascht selbst seine langjährigen Kameraden mit der Auskunft, dass seine Karriere in der Wehr im Spielmannszug Bad Lippspringe begonnen hatte, „als Querflötist“. Der Brand bei Hufendiek war einer seiner ersten Einsätze in den 1970er Jahren. Der bei Schüco nun sein Letzter.

Apropos Einsatz. Die Martinshörner markierten am Sonntag einen, zu dem die Löschzüge Stadt und Bahnhof mit drei Fahrzeugen ausrückten. Im Osterfeld hatte man in einem Haus einen Rauchmelder anschlagen hören. Die Bewohner waren nicht zuhause. Die Feuerwehrmänner gelangten durch den Keller in Haus und fanden heraus, dass es sich umeinen Fehlalarm handelte.

 

Quelle: Haller Kreisblatt