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Piumer holen die Trophäe zurück

Neun Teams wetteifern: Der Feuerwehrnachwuchs bewältigt souverän die Aufgaben der Orientierungsfahrt der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Gütersloh, die in diesem Jahr in Versmold stattfand

 

Versmold. Auf dem Hof der Loxtener Maschinengenossenschaft herrscht reges Treiben. Aber statt riesiger Trecker und Mähdrescher tummeln sich bereits am frühen Morgen auf dem Gelände Mitglieder des Löschzuges Oesterweg. Sie bauen einen Parcours auf aus Schläuchen, Wasserbecken,Luftballons, Plastikbechern, Kübelspritze und schuhähnlichen Holzplatten. „Hier dreht sich gleich alles um Wasser und Wasserbeförderung. Es kommt aber auch auf Geschicklichkeit, Disziplin und Teamgeist an“, sagte Daniel Vahrenhorst.

2019 06 19 hk 001 250pxDer Löschzugführer und seine Kameraden betreuten die fünfte von insgesamt sechs Stationen bei der 17. feuerwehrtechnischen Orientierungsfahrt der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Gütersloh.

Ausrichter des Wettbewerbs war der Vorjahressieger, die Versmolder Jugendfeuerwehr mit Jugendwartin Melanie Pfeiler sowie den Stellvertretern Jan-Philipp Artkämper und Carsten Höhne an der Spitze. Gemeinsam bedankten sie sich bei der Siegerehrung im Gerätehaus für die Unterstützung der vier Versmolder Löschzüge, des Musikzugs Oesterweg und des DRK. Die kümmerten sich um neun Jugendfeuerwehrmannschaften mit rund 100 Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren.

Gegen 10.30 Uhr trifft an Station fünf der Feuerwehrnachwuchs aus Verl mit drei Bullis und 14 Jugendlichen ein. Diszipliniert ziehen sie ihre Montur an und setzen den Helm auf, bevor Feuerwehrfrau Sylvia Bettmann ihnen erklärt, wie sie Wasser transportieren,es in die Kübelspritze gießen und in Luftballons füllen sollen. Als schwierig stellte sich das Werfen der Wasserbomben heraus, weil der Werfer durch die dunkle Brille auf der Nase orientierungslos ist. „Die haben an dieser Station bisher das zweitbeste Ergebnis erzielt“, stellte Vahrenhorst nach zehn Minuten fest.

An anderen Stationen mussten Notenschlüssel gemalt, Lieder gespielt, Knoten fabriziert und erste Hilfe geleistet werden.

Am Ende waren alle Beteiligten bei der Pokalvergabe gespannt auf die Platzierung. Aber zuerst gab es ein großes Lob von Fachbereichsleiter Thomas Tappe, der den Organisatoren im Namen der Stadt ein großes Lob aussprach und von Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Kramme. „Ihr habt einen guten Job gemacht. Ich habe Respekt vor eurem Einsatz, der war erste Klasse. Für mich steht ihr alle als Sieger da. Bleibt bei der Stange und geht in die Feuerwehrzüge“,sagte Kramme. Er freute sich besonders, dass die Jugendlichen mit Teamwork und Improvisationstalent, aber auch Fairness, einwandfreiem Auftreten und Sozialverhalten glänzten.

Die Versmolder haben bereits Erfahrung mit der Ausrichtung des Wettbewerbes. Die Jugendfeuerwehr siegte bereits drei Mal bei der Orientierungsfahrt. Durch den Sieg 2018 in Borgholzhausen stand sie in diesem Jahr automatisch als Ausrichter fest. Diese Aufgabe übernimmt 2020 die in diesem Jahr wieder siegreiche Jugendfeuerwehr aus Pium. Die rote Laterne ging an die Mannschaft aus Herzebrock-Clarholz. Sie landete auf dem letzten Platz.

Ergebnisse: 1. Borgholzhausen (784 Punkte), 2. Rietberg (711 Punkte), 3. Isselhorst (667Punkte), 4. Harsewinkel (652Punkte), 5. Verl (639 Punkte), 6. Rheda-Wiedenbrück (614Punkte), 7. Werther (590Punkte), 8. Halle (541 Punkte), 9. Herzebrock-Clarholz (539 Punkte).

 

Quelle: Haller Kreisblatt