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Der Nachwuchs zieht nach

Jugendfeuerwehr: Zwei Monate, nachdem der Löschzug Versmold die Orientierungsfahrt gewonnen hat, zieht dessen Nachwuchs nach

 

Borgholzhausen / Kreis Gütersloh (ei). Die Versmolder Jugendfeuerwehr gewinnt die Orientierungsfahrt in Borgholzhausen. Kleiner Wermutstropfen: Imnächsten Jahr müssen die Versmolder beide Veranstaltungen selber organisieren.

2018 09 03 hk 001 250pxVor zwei Wochen, beim Kreisfeuerwehr-Verbandstag in Hörste, wurde Melanie Pfeiler mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW geehrt. Unter anderem, weil sie sich seit 2006 als Jugendwartin engagiert – zusätzlich zu ihrer Arbeit im Löschzug. Nun gratulierten ihre Schützlinge auf ganz besondere Art und Weise: Nach den sechs Stationen hatten sie mit Abstand die meisten Punkte eingesammelt. 989 waren es, reichlich Abstand zum Zweitplazierten aus Rietberg (910) und Rang drei, der Jugendfeuerwehr Harsewinkel (881).An drei Stationen hatten die Versmolder die meisten Punkte unter den zehn teilnehmenden Mannschaften eingesammelt.

So wie an ihrer ersten Station, am Feuerwehrhaus des Löschzuges Bahnhof. Dort mussten die Teilnehmer auf einem kleinen Holzblock mit einem Bein balancieren, während sie sich einen Ball zuwarfen. 177 Punkte gab es dafür und damit einen beruhigenden Vorsprung. An jeder Station wurden maximal 188 Punkte vergeben.

Nachdem die Gastgeber im vergangenen Jahr so ziemlich alles gewonnen hatten, was möglich war, hatte Jugendfeuerwehrwart Christian Fißmeyer mit seinen Ausbildern und Schützlingen alle Hände voll zu tun. Die einzelnen Stationen mussten organisiert, die passenden Spiele ausgesucht werden. „Spiel, Spaß und Teamplay wollten wir bieten“, sagte Fißmeyer und wie selbstverständlich halfen die Kameraden aus den beiden Löschzügen. Immerhin konnten die Borgholzhausener auf einen reichen Fundus zurückgreifen, 2015 wurde die Orientierungsfahrt zuletzt ausgerichtet.

2018 09 03 hk 002Aber auch Lehrreiches war für die Jugendlichen dabei: so zum Beispiel an der Station drei, wo Brandoberinspektor Frank Pietrowski die Aufgabe erklärte. Hier musste mit vier Büffelwinden eine Tischplatte gleichmäßig angehoben werden – so gleichmäßig, dass die große Kugel möglichst in der Mitte liegen blieb.

Wie an allen anderen Stationen auch hatten die Nachwuchs-Feuerwehrleute 15 Minuten Zeit, die Aufgabe erfolgreich zu meistern. Bewegte sich die Kugel, gab es Punktabzug. Während vier junge Feuerwehrleute die Büffelwinde bedienten, sicherten die anderen vier mit Hölzern die Konstruktion gegen ein unkontrolliertes Herunterfallen. „Nicht unter schwebende Lasten treten“, mahnte Frank Pietrowski. Auch nicht mit den Fingern darunter greifen, empfahl der erfahrene Feuerwehrmann. Sonst wurden ebenfalls Punkte abgezogen.

Und auch wenn bei der nächsten Station, einem Freigewässer in Dissen, der ein oder andere junge Feuerwehrmann unfreiwillig baden ging, am Ende verletzte sich an den Stationen niemand.

 

Quelle: Haller Kreisblatt