Ausgelassene Gaudi in blau-weiß-bunt

Oktoberfest: Rund 700 Menschen feiern am Samstag in der Bushalle Leeker. Der Musikzug sorgt für die passende Stimmung, nahezu alle Gäste haben sich mit Dirndl und Krachlederner bayerisch in Schale geworfen

 

Borgholzhausen. Bürgermeister Dirk Speckmann ergriff um Punkt 19.30 Uhr den hölzernen Hammer, um das Oktoberfest mit dem Fassanstich zu eröffnen. Unbeirrt schlug er zu, und nach drei Schlägen saß der Hahn im Fass. Nicht umsonst hatte er der Feuerwehr bei einem Kolonieabend zwei kleine Fässer Bier spendiert, um üben zu können. Das zahlte sich am Samstag aus. Mit dem traditionellen Ruf „O’zapft is“ drehte Speckmann den Hahn auf und versorgte zunächst die Musiker des Musikzugs mit Bier.

Maß halten, bis es knallt

600 Oktoberfest-Besucher spornen die Duellanten beim Halte-Wettbewerb an

 

Borgholzhausen (WB). 600 Buben und Mädels in Dirndln, Krachledernen und Karohemden, eine Menge guter Laune, zünftiges Essen und Trinken und unbesiegbare Maßhalter haben am Samstagabend die sechste Oktoberfest-Gaudi in den Bushallen des Reisedienstes Leeker gekrönt.

Für den Katastrophenfall gerüstet

Mehr als 1300 Einsatzkräfte wirken bei Großübung des Kreises am Gerry-Weber-Stadion mit

 

Halle/Kreis Gütersloh (SKü). Mehr als 1300 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus dem Kreisgebiet und darüber hinaus haben am Samstag unter Beweis gestellt, dass sie erfolgreich mit einem komplexen  Katastrophenszenario sachgerecht umgehen können. Einen halben Tag lang galt ein Ausnahmezustand rund um das Gerry-Weber-Stadion in Halle.

„Wir müssen vorbereitet sein“

Katastrophenschutz: 1300 Einsatzkräfte proben am Samstag den Ernstfall. Der Massenunfall mit mehr als 50 Verletzten ist eine Übung – und doch gibt es sehr beklemmende Situationen

 

Halle. In den Zelten am Gerry Weber Stadion tragen die Einsatzkräfte gelbe Schutzanzüge, die an Raumfahreroutfits erinnern. Gerade wird eines der ersten Unfallopfer hineingetragen. Die gelben Gestalten entfernen mit einer Schere die gesamte Kleidung und schieben die nackte Frau übereinRollbandweiterzuden Kollegen. Dort werden die Verletzten gründlich gewaschen. Niemand weiß genau, mit welchen Giftstoffen sie in Berührung gekommen sind. Es ist eng und stickig.

Feuer vernichtet Zwiebelernte

10 000 Euro Schaden: Ein Brand zerstört die Feldscheune und die darin gelagerte Ernte eines Eggeberger Landwirts. Das Feuer hatte er zuvor durch Zufall selbst bemerkt

 

Halle-Eggeberg. In einer Feldscheune an der Eggeberger Straße ist es in der Nacht zu Mittwoch um 0.45 Uhr zu einem Brand gekommen. Mehr als drei Stunden lang waren die Feuerwehrleute der vier Haller Löschzüge mit den Löscharbeiten beschäftigt, zudem mussten am Morgen noch einmal aufkeimende Glutnester endgültig abgelöscht werden.