„Wir müssen vorbereitet sein“

Katastrophenschutz: 1300 Einsatzkräfte proben am Samstag den Ernstfall. Der Massenunfall mit mehr als 50 Verletzten ist eine Übung – und doch gibt es sehr beklemmende Situationen

 

Halle. In den Zelten am Gerry Weber Stadion tragen die Einsatzkräfte gelbe Schutzanzüge, die an Raumfahreroutfits erinnern. Gerade wird eines der ersten Unfallopfer hineingetragen. Die gelben Gestalten entfernen mit einer Schere die gesamte Kleidung und schieben die nackte Frau übereinRollbandweiterzuden Kollegen. Dort werden die Verletzten gründlich gewaschen. Niemand weiß genau, mit welchen Giftstoffen sie in Berührung gekommen sind. Es ist eng und stickig.

Für den Katastrophenfall gerüstet

Mehr als 1300 Einsatzkräfte wirken bei Großübung des Kreises am Gerry-Weber-Stadion mit

 

Halle/Kreis Gütersloh (SKü). Mehr als 1300 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus dem Kreisgebiet und darüber hinaus haben am Samstag unter Beweis gestellt, dass sie erfolgreich mit einem komplexen  Katastrophenszenario sachgerecht umgehen können. Einen halben Tag lang galt ein Ausnahmezustand rund um das Gerry-Weber-Stadion in Halle.

Scheunenbrand rechtzeitig bemerkt

Polizei schätzt den Sachschaden auf 10 000 Euro

 

Halle (kg). Den Sommer über war es ruhig für die Haller Blauröcke. Jetzt wachsen sich die Brandeinsätze zur Serie aus: Am frühen Mittwoch gegen 0.45 Uhr ist in einer Feldscheune an der Eggeberger Straße aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Dank des schnellen Eingriffs aller vier Haller Löschzüge ist es erneut gelungen, ein Übergreifen auf ein Gebäudedach zu verhindern. Wenige Stunden zuvor hatte es übrigens wieder einen Fehlalarm bei Coveris gegeben.

Feuer vernichtet Zwiebelernte

10 000 Euro Schaden: Ein Brand zerstört die Feldscheune und die darin gelagerte Ernte eines Eggeberger Landwirts. Das Feuer hatte er zuvor durch Zufall selbst bemerkt

 

Halle-Eggeberg. In einer Feldscheune an der Eggeberger Straße ist es in der Nacht zu Mittwoch um 0.45 Uhr zu einem Brand gekommen. Mehr als drei Stunden lang waren die Feuerwehrleute der vier Haller Löschzüge mit den Löscharbeiten beschäftigt, zudem mussten am Morgen noch einmal aufkeimende Glutnester endgültig abgelöscht werden.

Feuerwehrnachwuchs hat pfiffige Ideen

Aus dem Sicherheitspreis entwickeln sich praktische Hilfen im Alltag der Retter

 

Borgholzhausen (mk). Pfiffige junge Menschen können viel dazu beitragen, die Arbeit von Feuerwehren besser und sicherer zu machen. Die Piumer Jugendfeuerwehr hat es vor drei Jahren mit der Idee für einen Spiegel vorgemacht und war für diesen hilfreichen Einfall ausgezeichnet worden.