1953 hat der Löschzug 27 aktive Mitglieder. Die Ausbildung wird intensiviert. Es wird erstmals eine Gruppe aufgestellt. Ebenfalls eine Premiere ist die Einführung der Unfallverhütungsvorschrift für Feuerwehren.

Außer den jährlich stattfindenden traditionellen Maiausmärschen und den Winterbällen wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ein 2–tägiger Sommerausflug unternommen. Am Rande sei noch erwähnt, dass das neu geschaffene Fußballtoto auch bei den Feuerwehrkameraden seine Anhänger hat. Es wird ein Gemeinschaftstipp, finanziert aus der Feuerwehrkasse, abgegeben. Über eventuelle Gewinne wird im Protokoll nichts berichtet.
Der erste theoretische Dienst nach den Kriegsjahren wird durchgeführt. Wir schreiben das Jahr 1954.

Den Kameraden wird vom Löschzugführer W. Meyer erklärt,dass die Feuerwehr kein Verein (wie zur Gründerzeit) mehr ist, sondern eine Einrichtung der Gemeinde.

maschDie Stadt hat Wort gehalten. Am 10. Dezember, nach 14 - monatiger Bauzeit, wird das neue Gerätehaus an der Masch eingeweiht. Die Kameraden leisteten 1400 Stunden unbezahlten freiwilligen Arbeitseinsatz. Das nächste Jahr ist für die Feuerwehr ebenfalls erfreulich. Durch die Fertigstellung der städtischen Wasserversorgung ist der schon lange beklagte Löschwassermangel in der Innenstadt nun endlich beseitigt. Dies wird durch eine Großübung mit der Feuerwehr Werther unter Beweis gestellt. An neuen Geräten erhält die Wehr eine Tragkraftspritze, TS 8/8 und ein Standrohr zur Wasserentnahme aus dem öffentlichem Netz. Ferner wird die komplette Ausrüstung des Löschzuges Barnhausen nach dessen Auflösung übernommen. Die nächsten Jahre verstreichen ohne Besonderheiten. Zu erwähnen ist der Großbrand auf dem Bauernhof Blaue in Hamlingdorf im Jahre 1958 und die Installation einer elektrischen Sirene auf dem Hause Schlömann, Kaiserstraße (1959). Als neue Einsatzkleidung werden Overrolls (Kombinationen) und Skimützen angeschafft. Das im Jahre 1949 in Dienst gestellte Löschfahrzeug LF 8 ist wegen häufiger Reparaturen nur noch bedingt einsatzfähig.