Auf der Jahreshauptversammlung 1932 wird mitgeteilt, dass die Gemeinden Oldendorf und Berghausen auf Löschhilfe verzichten, da in diesen Gemeinden die nötigen Löschmittel vorhanden sind. (Im Januar 1931 hat in Borgholzhausen – Bahnhof bereits eine Versammlung zwecks Gründung einer eigenen Wehr stattgefunden). Am 10. Dezember 1933 wird die erste motorgetriebene Pumpe (Fabrikat Köbe) in Dienst gestellt. Die Anschaffung besteht aus einem gebrauchten Mercedes – Benz Kraftwagen, umgebaut zum Mannschaftstransportwagen und einem Anhänger für das Gerät und die Tragkraftspritze.

Die jetzt in Deutschland regierenden Nationalsozialisten machen auch vor den Feuerwehren nicht halt. Einschneidende Veränderungen werden durchgeführt.

Dazu gehört auch die Neugliederung der Wehren. Beide Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Borgholzhausen werden aufgelöst. Gleich im Anschluß gibt es die Neugründung einer Freiwilligen Amtsfeuerwehr Borgholzhausen mit dem Löschzug I (Borgholzhausen – Stadt) und dem Löschzug II (Borgholzhausen – Bahnhof). Von jetzt an heißt es Freiwillige Feuerwehr Borgholzhausen e.V. Die Organe der Wehr sind:

  • A  Wehrführer
  • B  Führerrat
  • C  Mitgliederversammlung

Wahlen sind von jetzt ab nicht mehr zulässig. Wehrführer und Löschzugführer werden aus den Reihen der Mitglieder ernannt und abberufen. Die Mustersatzung wird verlesen und von den Mitgliedern ohne Aussprache angenommen. Heinrich Vögeding wird neuer Wehrführer. Die Mannschaftsstärke des Zuges wird auf 27 Mann festgelegt. Es wird eine Ausbildung zum „Einheitsfeuerwehrmann“ angestrebt und die neue Grußbestimmung bekannt gemacht.